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Betriebliche Mitbestimmung / MAV

„Weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Dienst in der Kirche mitgestalten und mitverantworten und an seiner religiösen Grundlage und Zielsetzung teilhaben, sollen sie auch aktiv an der Gestaltung und Entscheidung über die sie betreffenden Angelegenheiten mitwirken unter Beachtung der Verfasstheit der Kirche , ihres Auftrages und der kirchlichen Dienstverfassung. Dies erfordert von Dienstgebern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Bereitschaft zu gemeinsam getragener Verantwortung und vertrauensvoller Zusammenarbeit.“ (Präambel der MAVO)

Dabei ist die Mitbestimmung in kirchlichen Einrichtungen durch das Konsensprinzip geprägt. Ausgehend von dem Selbstbestimmungsrecht der Religionsgesellschaften nach Art. 140 GG iVm. Art. 137 Weimarer Reichsverfassung hat die kath. Kirche in der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse die betriebliche Mitbestimmung geregelt und die Mitarbeitervertretungsordnung als System der betrieblichen Mitbestimmung in kath. Einrichtungen normiert.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden brauchen Mitarbeitervertreterinnen und Mitarbeitervertreter verschiedene Kompetenzen: